7. 11. 2026, 17 Uhr
DERNIÈRE
Janáček-Theater
Komponist: Leoš Janáček
Dirigent: Jakub Hrůša
Regie: Martin Glaser
Ensemble: Janáček-Oper des Nationaltheaters Brno
Orchester: Bamberger Symphoniker
Die Vorstellung dauert 2 Stunden und 35 Minuten,
einschließlich zweier Pausen.
7. 11. 2026
17 Uhr
DERNIÈRE
Janáček-Theater
Komponist: Leoš Janáček
Dirigent: Jakub Hrůša
Regie: Martin Glaser
Ensemble: Janáček-Oper des Nationaltheaters Brno
Orchester: Bamberger Symphoniker
Die Vorstellung dauert 2 Stunden und 35 Minuten,
einschließlich zweier Pausen.

Weitere Aufführung: 5. 11. 2026
Dirigent: Jakub Hrůša
Regie: Martin Glaser
Bühnenbild: Pavel Borák
Kostüme: Markéta Sládečková-Oslzlá
Lichtdesign: Martin Špetlík
Choreografie: Mário Radačovský
Dramaturgie: Olga Šubrtová
Chorleiter: Pavel Koňárek
Besetzung:
Jenůfa – Corinne Winters
Küsterin – Eliška Weissová
Großmutter Buryjovka – Jitka Zerhauová
Laca Klemeň – Nicky Spence
Števa Buryja – Thomas Atkins
Dorfvorsteher – Svatopluk Sem
Richter – David Szendiuch
Richtersfrau – Jarmila Vantuchová
Karolka – Eva Svozilová
Hirtin – Jitka Klečanská
Barena – Anna Moriová
Jano – Martina Mádlová / Marta Reichelová
Tante – Ivona Špičková
1. Akt
Die hübsche Jenůfa wartet voller Sorge darauf, ob ihr Geliebter Števa zum Militärdienst eingezogen wird. Sie erwartet sein Kind, und eine Einberufung würde die geplante Hochzeit verhindern. Auch Števas Stiefbruder Laca wirbt um Jenůfa und neckt sie wegen Števa. Der ausgelassene Števa erscheint mit Freunden und Musik in der Mühle – er wurde nicht eingezogen, und die Rekruten feiern ihren Erfolg mit reichlich Alkohol. Die Küsterin (Kostelnička), Jenůfas strenge Pflegemutter, sieht die ausgelassene Gesellschaft mit Števa an der Spitze und erklärt öffentlich, dass sie der Hochzeit zwischen Jenůfa und Števa erst nach einem Jahr zustimmen werde – unter der Bedingung, dass Števa in dieser Zeit keinen Alkohol trinkt. Laca versucht Jenůfa zu überzeugen, dass Števa sie nur wegen ihrer Schönheit liebt, und verletzt sie im Streit mit einem Messer im Gesicht.
2. Akt
Aus Angst vor Schande versteckt die Küsterin Jenůfa zu Hause und erzählt allen, sie sei nach Wien gereist. Inzwischen hat Jenůfa einen Sohn geboren. Während Jenůfa schläft, demütigt sich die Küsterin vor Števa und bittet ihn, Jenůfa zu heiraten. Doch Števa findet Jenůfa mit der Narbe im Gesicht abstoßend und ist zudem bereits mit der Tochter des Richters verlobt. Laca kommt und bittet die Küsterin, ihm Jenůfa zur Frau zu geben. Als sie ihm jedoch gesteht, dass Jenůfa Števas Kind geboren hat, ist er entsetzt. Als die Küsterin seine Zweifel bemerkt, lügt sie in ihrer Verzweiflung, das Kind sei bei der Geburt gestorben. Nachdem Laca gegangen ist, ertränkt sie das Kind im eiskalten Fluss. Danach erzählt sie Jenůfa, sie habe tagelang im Fieber gelegen und das Kind sei in der Zwischenzeit gestorben. Geschwächt und erschöpft willigt Jenůfa in die Hochzeit mit Laca ein.
3. Akt
Während der Hochzeitsvorbereitungen von Jenůfa und Laca verbreitet sich die Nachricht, dass im Fluss ein totes Kind gefunden wurde. Jenůfa erkennt die Haube ihres Sohnes und gerät in Verdacht, das Kind getötet zu haben. Die Küsterin gesteht vor allen. Bevor sie vom Richter vor Gericht geführt wird, vergibt Jenůfa ihr, denn sie begreift, dass die Tat aus Liebe zu ihr geschah. Jenůfa glaubt nicht, dass Laca noch bei ihr bleiben will, und bittet ihn zu gehen. Doch Laca will an ihrer Seite bleiben und verspricht, ihr auch in schweren Zeiten beizustehen. Jenůfa erkennt, dass sie in ihm ihre wahre Liebe gefunden hat – „mit der auch Gott zufrieden ist.“
Jenůfa gehört zu den berühmtesten Werken Leoš Janáčeks und ist ein fester Bestandteil des Repertoires der Brünner Oper. Am Anfang stand das realistische Drama von Gabriela Preissová, das der Komponist selbst zu einem Opernlibretto bearbeitete. Obwohl er den Text der Vorlage stark kürzen musste, gelang es ihm, die Wirkung der tragischen Geschichte aus dem mährischen Dorfleben noch zu vertiefen.
Der verschwenderische und unbeständige Števa, der hitzige, aber im Grunde gütige Laca, und vor allem die unerbittliche Küsterin, deren Bemühen, Ansehen und Respekt in der Dorfgemeinschaft zu wahren, sie zum Kindsmord an ihrer Pflegetochter Jenůfa treibt – Janáček (1854–1928) zeichnete diese Charaktere in meisterhafter dramatischer Verdichtung, die erschüttert und zugleich Mitgefühl und Verständnis weckt.
Der Weg zur endgültigen Fassung des Werks, das von der Trauer über den Tod seiner Tochter Olga geprägt ist, war lang und steinig. Nach der erfolgreichen Uraufführung in Brünn im Jahr 1904 musste Jenůfa zwölf Jahre warten, bis Janáčeks Bemühungen schließlich auch auf anderen Bühnen im In- und Ausland mit verdientem Erfolg gekrönt wurden.
Premiere: 2. Oktober 2015 im Janáček-Theater
Einstudiert in tschechischer Originalfassung mit tschechischen, englischen und deutschen Übertiteln.
Dirigent: Jakub Hrůša
Regie: Martin Glaser
Bühnenbild: Pavel Borák
Kostüme: Markéta Sládečková-Oslzlá
Lichtdesign: Martin Špetlík
Choreografie: Mário Radačovský
Dramaturgie: Olga Šubrtová
Chorleiter: Pavel Koňárek
Besetzung:
Jenůfa – Corinne Winters
Küsterin – Eliška Weissová
Großmutter Buryjovka – Jitka Zerhauová
Laca Klemeň – Nicky Spence
Števa Buryja – Thomas Atkins
Dorfvorsteher – Svatopluk Sem
Richter – David Szendiuch
Richtersfrau – Jarmila Vantuchová
Karolka – Eva Svozilová
Hirtin – Jitka Klečanská
Barena – Anna Moriová
Jano – Martina Mádlová / Marta Reichelová
Tante – Ivona Špičková
1. Akt
Die hübsche Jenůfa wartet voller Sorge darauf, ob ihr Geliebter Števa zum Militärdienst eingezogen wird. Sie erwartet sein Kind, und eine Einberufung würde die geplante Hochzeit verhindern. Auch Števas Stiefbruder Laca wirbt um Jenůfa und neckt sie wegen Števa. Der ausgelassene Števa erscheint mit Freunden und Musik in der Mühle – er wurde nicht eingezogen, und die Rekruten feiern ihren Erfolg mit reichlich Alkohol. Die Küsterin (Kostelnička), Jenůfas strenge Pflegemutter, sieht die ausgelassene Gesellschaft mit Števa an der Spitze und erklärt öffentlich, dass sie der Hochzeit zwischen Jenůfa und Števa erst nach einem Jahr zustimmen werde – unter der Bedingung, dass Števa in dieser Zeit keinen Alkohol trinkt. Laca versucht Jenůfa zu überzeugen, dass Števa sie nur wegen ihrer Schönheit liebt, und verletzt sie im Streit mit einem Messer im Gesicht.
2. Akt
Aus Angst vor Schande versteckt die Küsterin Jenůfa zu Hause und erzählt allen, sie sei nach Wien gereist. Inzwischen hat Jenůfa einen Sohn geboren. Während Jenůfa schläft, demütigt sich die Küsterin vor Števa und bittet ihn, Jenůfa zu heiraten. Doch Števa findet Jenůfa mit der Narbe im Gesicht abstoßend und ist zudem bereits mit der Tochter des Richters verlobt. Laca kommt und bittet die Küsterin, ihm Jenůfa zur Frau zu geben. Als sie ihm jedoch gesteht, dass Jenůfa Števas Kind geboren hat, ist er entsetzt. Als die Küsterin seine Zweifel bemerkt, lügt sie in ihrer Verzweiflung, das Kind sei bei der Geburt gestorben. Nachdem Laca gegangen ist, ertränkt sie das Kind im eiskalten Fluss. Danach erzählt sie Jenůfa, sie habe tagelang im Fieber gelegen und das Kind sei in der Zwischenzeit gestorben. Geschwächt und erschöpft willigt Jenůfa in die Hochzeit mit Laca ein.
3. Akt
Während der Hochzeitsvorbereitungen von Jenůfa und Laca verbreitet sich die Nachricht, dass im Fluss ein totes Kind gefunden wurde. Jenůfa erkennt die Haube ihres Sohnes und gerät in Verdacht, das Kind getötet zu haben. Die Küsterin gesteht vor allen. Bevor sie vom Richter vor Gericht geführt wird, vergibt Jenůfa ihr, denn sie begreift, dass die Tat aus Liebe zu ihr geschah. Jenůfa glaubt nicht, dass Laca noch bei ihr bleiben will, und bittet ihn zu gehen. Doch Laca will an ihrer Seite bleiben und verspricht, ihr auch in schweren Zeiten beizustehen. Jenůfa erkennt, dass sie in ihm ihre wahre Liebe gefunden hat – „mit der auch Gott zufrieden ist.“
Jenůfa gehört zu den berühmtesten Werken Leoš Janáčeks und ist ein fester Bestandteil des Repertoires der Brünner Oper. Am Anfang stand das realistische Drama von Gabriela Preissová, das der Komponist selbst zu einem Opernlibretto bearbeitete. Obwohl er den Text der Vorlage stark kürzen musste, gelang es ihm, die Wirkung der tragischen Geschichte aus dem mährischen Dorfleben noch zu vertiefen.
Der verschwenderische und unbeständige Števa, der hitzige, aber im Grunde gütige Laca, und vor allem die unerbittliche Küsterin, deren Bemühen, Ansehen und Respekt in der Dorfgemeinschaft zu wahren, sie zum Kindsmord an ihrer Pflegetochter Jenůfa treibt – Janáček (1854–1928) zeichnete diese Charaktere in meisterhafter dramatischer Verdichtung, die erschüttert und zugleich Mitgefühl und Verständnis weckt.
Der Weg zur endgültigen Fassung des Werks, das von der Trauer über den Tod seiner Tochter Olga geprägt ist, war lang und steinig. Nach der erfolgreichen Uraufführung in Brünn im Jahr 1904 musste Jenůfa zwölf Jahre warten, bis Janáčeks Bemühungen schließlich auch auf anderen Bühnen im In- und Ausland mit verdientem Erfolg gekrönt wurden.
Premiere: 2. Oktober 2015 im Janáček-Theater
Einstudiert in tschechischer Originalfassung mit tschechischen, englischen und deutschen Übertiteln.
1. Akt
Die hübsche Jenůfa wartet voller Sorge darauf, ob ihr Geliebter Števa zum Militärdienst eingezogen wird. Sie erwartet sein Kind, und eine Einberufung würde die geplante Hochzeit verhindern. Auch Števas Stiefbruder Laca wirbt um Jenůfa und neckt sie wegen Števa. Der ausgelassene Števa erscheint mit Freunden und Musik in der Mühle – er wurde nicht eingezogen, und die Rekruten feiern ihren Erfolg mit reichlich Alkohol. Die Küsterin (Kostelnička), Jenůfas strenge Pflegemutter, sieht die ausgelassene Gesellschaft mit Števa an der Spitze und erklärt öffentlich, dass sie der Hochzeit zwischen Jenůfa und Števa erst nach einem Jahr zustimmen werde – unter der Bedingung, dass Števa in dieser Zeit keinen Alkohol trinkt. Laca versucht Jenůfa zu überzeugen, dass Števa sie nur wegen ihrer Schönheit liebt, und verletzt sie im Streit mit einem Messer im Gesicht.
2. Akt
Aus Angst vor Schande versteckt die Küsterin Jenůfa zu Hause und erzählt allen, sie sei nach Wien gereist. Inzwischen hat Jenůfa einen Sohn geboren. Während Jenůfa schläft, demütigt sich die Küsterin vor Števa und bittet ihn, Jenůfa zu heiraten. Doch Števa findet Jenůfa mit der Narbe im Gesicht abstoßend und ist zudem bereits mit der Tochter des Richters verlobt. Laca kommt und bittet die Küsterin, ihm Jenůfa zur Frau zu geben. Als sie ihm jedoch gesteht, dass Jenůfa Števas Kind geboren hat, ist er entsetzt. Als die Küsterin seine Zweifel bemerkt, lügt sie in ihrer Verzweiflung, das Kind sei bei der Geburt gestorben. Nachdem Laca gegangen ist, ertränkt sie das Kind im eiskalten Fluss. Danach erzählt sie Jenůfa, sie habe tagelang im Fieber gelegen und das Kind sei in der Zwischenzeit gestorben. Geschwächt und erschöpft willigt Jenůfa in die Hochzeit mit Laca ein.
3. Akt
Während der Hochzeitsvorbereitungen von Jenůfa und Laca verbreitet sich die Nachricht, dass im Fluss ein totes Kind gefunden wurde. Jenůfa erkennt die Haube ihres Sohnes und gerät in Verdacht, das Kind getötet zu haben. Die Küsterin gesteht vor allen. Bevor sie vom Richter vor Gericht geführt wird, vergibt Jenůfa ihr, denn sie begreift, dass die Tat aus Liebe zu ihr geschah. Jenůfa glaubt nicht, dass Laca noch bei ihr bleiben will, und bittet ihn zu gehen. Doch Laca will an ihrer Seite bleiben und verspricht, ihr auch in schweren Zeiten beizustehen. Jenůfa erkennt, dass sie in ihm ihre wahre Liebe gefunden hat – „mit der auch Gott zufrieden ist.“
Jenůfa gehört zu den berühmtesten Werken Leoš Janáčeks und ist ein fester Bestandteil des Repertoires der Brünner Oper. Am Anfang stand das realistische Drama von Gabriela Preissová, das der Komponist selbst zu einem Opernlibretto bearbeitete. Obwohl er den Text der Vorlage stark kürzen musste, gelang es ihm, die Wirkung der tragischen Geschichte aus dem mährischen Dorfleben noch zu vertiefen.
Der verschwenderische und unbeständige Števa, der hitzige, aber im Grunde gütige Laca, und vor allem die unerbittliche Küsterin, deren Bemühen, Ansehen und Respekt in der Dorfgemeinschaft zu wahren, sie zum Kindsmord an ihrer Pflegetochter Jenůfa treibt – Janáček (1854–1928) zeichnete diese Charaktere in meisterhafter dramatischer Verdichtung, die erschüttert und zugleich Mitgefühl und Verständnis weckt.
Der Weg zur endgültigen Fassung des Werks, das von der Trauer über den Tod seiner Tochter Olga geprägt ist, war lang und steinig. Nach der erfolgreichen Uraufführung in Brünn im Jahr 1904 musste Jenůfa zwölf Jahre warten, bis Janáčeks Bemühungen schließlich auch auf anderen Bühnen im In- und Ausland mit verdientem Erfolg gekrönt wurden.
Premiere: 2. Oktober 2015 im Janáček-Theater
Einstudiert in tschechischer Originalfassung mit tschechischen, englischen und deutschen Übertiteln.








